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Schüleraustausch

Frau Zadlo berichtet aus Bautzen

Tag 6 ergänzt

Abschluss und Rückfahrt

24.1.2020:

Heute startete der langersehnte deutsch-französische Austausch zwischen unserer Schule und dem collège Le Ried Bischheim. Da die Franzosen ihren Anschlusszug aufgrund einer Verspätung nicht erreichen konnten, machte sich die deutsche Gruppen bereits auf nach Bautzen, um ein Willkommen vorzubereiten. Gegen 18:30 Uhr trafen die Franzosen erschöpft von der sehr langen Fahrt ein. Nichts desto trotz wurden gleich erste Kennenlernspiele durchgeführt bis es endlich zum Abendessen ging. Dort sorgten Hefeklöße mit Heidelbeeren für die ersten neugierigen Fragen von Seiten der Franzosen. Geschmeckt hat es allen. Nach dem Essen ging es mit dem Kennenlernen weiter. So stellte man sich vor, sortierte die Gruppe nach Größe, Geburtstag und Schuhgröße. Wir konnten großes Interesse bei beiden Gruppen feststellen und sind gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Frau Zadlo berichtet vom 2. Tag:

Frisch und munter ging es in den ersten kompletten Tag des deutsch-französischen Austauschs. Nach einem ausgiebigen Frühstück begrüßten unsere beiden Animateure Yves und Aline von dem Verein ""Europa-Direkt"" die Jugendlichen mit kleinen Spielen zum besseren Kennenlernen. Am Vormittag gab es viele Sprachanimationen rund um das Thema ""Ich&Du"", so zum Beispiel ein 'Speeddating', die Anfertigung von Karikaturen der anderen und ein riesiges Gruppenstandbild.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es nach draußen, um die Stadt Bautzen zu erkunden. Dabei gab es einige Aufgaben zu erledigen und einen Stift einzutauschen. Mit reichlich Ergebnissen und tollen Errungenschaften aus dem Tausch kamen alle am späten Nachmittag und Abend zusammen, um ihre Ergebnisse für die restlichen Teilnehmer aufzubereiten. Die Präsentationen dieser fand heiß ersehnt nach dem Abendessen statt. So wurden eine Quizshow, ein Märchen und eine Werbung für Bautzen präsentiert. Alle Schüler können sehr stolz auf ihre Ergebnisse, ihren Mut vor der großen Gruppe und ihre Spracherfolge sein.

Am Dienstag steht unser Tagesausflug nach Dresden an, bei dem wir die Schule besuchen und die Stadt besichtigen werden.

Frau Zadlo berichtet vom Dienstag in Dresden:

Am heutigen Dienstag ging es früh los, zu früh nach Ansicht vieler Teilnehmer. Halb 8 startete die Gruppe Richtung Bahnhof, um mit dem Zug nach Dresden Neustadt und dann weiter zur Schule zu fahren. Dort wurden unsere französischen Gäste zunächst herum geführt und durften dann in kleinen Gruppen am Unterricht teilnehmen. Die französischen Schüler waren durchweg angetan von dem, was ihnen im ""Unterricht in Deutschland"" geboten wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Geißler, Frau Rehor, Frau Mohaupt und Herrn Lange für die Integration unserer Besucher. Im Anschluss haben sich alle im Ball-und Brauhaus Watzke gestärkt bevor es in die Dresdner Altstadt ging. Bei mäßig guten Wetterbedingungen sollte die Stadt erkundet sowie einige Rätsel gelöst werden. Danach hatten die Schüler Zeit ihren Gästen ihr ganz eigenes Dresden zu zeigen.

Nach der Freizeit trafen sich alle pünktlich am Albertplatz, um von dort zum Kebabhaus zu laufen. Diese Spezialität durfte natürlich nicht fehlen.

Halb 9 ging es zurück nach Bautzen, wo alle geschafft und durchfroren ankamen. Morgen geht es zum Glück nicht ganz so früh los, da bleibt allen genug Zeit zur Erholung.

Herr Kutz berichtet von Tag 4 = Mittwoch und ...

""Halbzeit"" hieß es für unsere französisch-deutsche Schülerbegegnung in Bautzen - zumindest rein rechnerisch fand diese irgendwann in der Nacht zwischen gestern und heute statt. Allerhöchste Zeit also für die Teilnehmer, sich heute den weiteren noch auf dem Plan stehenden Programmpunkte zuzuwenden.

So beschäftigten sich die Schüler nach dem optionalen Frühsport bei relativer Kälte in gejoggter Form entlang der Spree und nach verschiedenen die Lebensweise erweckenden Spielchen (Samurais, Gefängnis und vieles mehr) mit der Erarbeitung von Selbst- und Fremdbildern der Deutschen und Franzosen. Vorurteile und Klischees wurden besprochen und teilweise abgebaut.

Mit dem Ausflug nach Dresden am Vortag war eine Rallye verbunden, deren zahlreichen Rechercheergebnisse verglichen wurden.

Der Tageshöhepunkt lag sicher in dem Besuch des Ortes, der im Kontext der jüngeren Geschichte landläufig mit ""Bautzen"" verbunden wird: Die Gedenkstätte des früheren Stasi-Gefängnisses wurde in zwei Gruppen per Führung erkundet und stieß bei den Schülern auf sehr großes Interesse, zumal auch manche unserer Schüler persönliche Schicksale beizusteuern hatten.

Abgerundet wurde der Tag durch einen Spieleabend, der - für manch einen Schüler ungewohnt und vielleicht auch deswegen gelungen - gänzlich Mobiltelephonfrei ablief.

Bericht von Frau Zadlo und Herrn Kutz vom Tag 5:

An unserem letzten gemeinsamen Tag haben wir alle viel erlebt. Der Morgen begann durchwachsen mit einem Geburtstagsständchen für eine der Französinnen, aber auch mit einigen Krankmeldungen, sodass die Gruppe zeitweise auf einige Schüler verzichten musste. Die Stimmung war entsprechend gedrückt. Unsere Animateure gaben sich jedoch die größte Mühe, um den Austausch weiter voran zu treiben. Wie gestern vormittag wurde noch einmal am Thema ""Ich&Du"" gearbeitet. Am Nachmittag gab es eine Auswertung der Woche: die Woche wurde sehr positiv bewertet. Natürlich gab es auch die ein oder andere Kritik, dennoch sind insgesamt alle sehr zufrieden.

Später am Nachmittag nutzten die Schüler ihre freie Zeit, um nochmal Bautzen zu erkunden, Souvenirs zu kaufen und den Abschlussabend vorzubereiten. Dieser Abend begann mit einer großen Überraschung für unser Geburtstagskind. Sogar einen großen Kuchen hat die Gruppe spendiert. Die Freude war auf beiden Seiten groß.

Wir blicken auf eine interessante und erfolgreiche Woche zurück und auf eine kurze Nacht voraus, denn die morgige Fahrt nach Hause beginnt reichlich zeitig.

Was sagt der Mathelehrer zum Wochenfazit?

30 Schüler und 6 Betreuer verbrachten etwa 108 Stunden ihre Zeit zum Großteil im etwa 50 km von Dresden entfernten Bautzen. 50% der unter 18 Jährigen reisten über 556 km Luftlinie an. Etwa 93% der Teilnehmer ließen sich nicht krankheitsbedingt durch ihre Eltern abholen. Durch die 23% männlichen Schüler entstanden den Austausch vertiefende Gesamtausgaben zum Rosenkauf von 3,99 €. 90 Minuten klassischer Schulunterricht standen auch auf dem Programm, ergänzt u. a. durch 130 Minuten Zeit zur Demonstration von Gesellschaftstanzfähigkeiten. Mit 130 Fingern wurde die Woche zeichnerisch ausgewertet und nun stehen für die Dresdner vor den 54 Minuten der Rückfahrt (mit 100% Sicherheit...) noch 8 Stunden Schlaf auf dem Programm.

Abreisetag:

Um in den Worten des Mathelehrers weiter fortzufahren: Gegen 5:50Uhr klopfte es an 6 Zimmertüren, um die 28 Teilnehmer zu wecken. Kurz danach wurden zum letzten Mal die 3 Waschbären genutzt und mit den 4 Besen noch einmal grober Dreck beseitigt. Danach ratterten ungefähr 80 Kofferrollen durch die Flure und die vielen Treppen hinauf kurz bevor 56 müde Augenpaare die 15 kleinen Überraschungen für die Franzosen, bestehend aus regionalen Spezialitäten, teils übersahen. Am Ende des doch recht ruhigen Frühstücks wurden noch 1 Geschenk und 1 Apfel der Gruppe nachgetragen, die bereits dabei war, ihre 28 Koffer in 2 große Taxis zu verstauen. Glücklicherweise ging es unseren 3 Kranken vom Vortag besser, so dass wir als fast komplette Gruppe zu 32 Personen Richtung Bahnhof liefen.

Die Zufahrt nach Dresden verlief reibungslos und etwas beengt jedoch rief in Dresden die Annulierung des 1 ICEs nach Frankfurt Besorgnis unter den Franzosen hervor. Zum Glück gab es einen 1:1 Ersatz für den entfallenden Zug so dass sogar die 17 Reservierungen genutzt werden konnten. Nun stehen den Franzosen noch 7 Stunden Fahrt und unseren Schülern rund 69 Stunden Wochenende bevor.

Die Woche war für alle sehr aufregend und interessant. Jetzt ist Zeit für Erholung. Allen Kranken wünschen wir Gute Besserung!

Kleine Galerie vom Sonntag:

Kleine Galerie vom Montag:

Kleine Galerie vom Dienstag:

Kleine Galerie vom Mittwoch = Tag 4 = ""Halbzeit"":

Tag 5:

Tag 6 - Abreise:

Über uns

Wir sind eine relativ kleine Oberschule mit 14 Klassen in einem schönen Altbau von 1889 im Dresdner Stadtteil Pieschen. Mit dem Start des Schulversuchs 2007 wurde das Gebäude nach einer zeitweisen Schließung wieder zum Leben erweckt. Gut 30 Lehrerinnen und Lehrer kümmern sich neben Sozialarbeitern sowie technischen Kräften um knapp 380 Schüler.


Oberschule Pieschen
"Schule mit besonderem pädagogischem Profil / Gemeinschaftsschule"
Robert-Matzke-Str. 14
01127 Dresden
Deutschland
Mo-Fr: 07.00 - 15.00 Uhr

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